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„Wenn’s am schönsten ist, soll man aufhören“: So klingt eine Volksweisheit, die auch in unseren Breiten nicht ganz unbekannt ist. Ja, aufhören, wenn’s am schönsten ist. Und es ist am schönsten. Jetzt. 

Noch nie hatte „Alsdorf für Insider“ so viele Leser wie heute. Noch nie so viele Freunde, wie in diesen Tagen. Auch eine Baseballkappe mit dem Schriftzug „I love „Alsdorf für Insider““ bekam ich jetzt geschenkt. Eine wundervolle Geste, über die ich mich sehr freue. Herzlichen Dank. Auch den vielen anderen Menschen, die mir E-Mails schrieben, mich mit aufmunternden Worten unterstützten und zahlreiche Anregungen für neue Stories lieferten, danke ich.

Nach rund zweieinhalb Jahren kann ich mein Tagebuch leider nicht mehr regelmäßig fortsetzen. Nicht mehr jeden Sonntagmorgen nach dem ausgedehnten Spaziergang mit unseren beiden Hunden Loli und Jani die Kolumne schreiben und ins Netz stellen. Nicht mehr nach Missständen in Halden City Ausschau halten und diese kommentieren.

Im LiegestuhlDenn inzwischen nahmen andere Dinge ihren Lauf, die sich mit dem modernen Begriff „neue berufliche Herausforderungen“ trefflich umschreiben lassen. Da bleibt nur noch wenig Zeit fürs Tagebüchlein. Zu wenig. Zunächst jedoch möchte ich mich ein paar Tage ausruhen, um dann wieder durchstarten zu können...

Was ich noch sagen wollte: Zum Glück bin ich kein Box-Champion. Für die nämlich gilt die Weisheit: They’ll never come back - sie werden niemals wiederkehren. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass es irgendwann einmal an dieser Stelle weiter geht. In Halden City nämlich, das weiß ich inzwischen, gibt’s genügend Stoff für zehn Tagebücher à la „Alsdorf für Insider“. 

So wünsche ich Ihnen und Ihren Familien, liebe Freunde, geneigte Leser, alles, alles Gute, Glück, Erfolg. Und lassen Sie sich niemals unterkriegen – weder in Halden City noch anderswo. Also dann: tschö, wa...

Es grüßt Sie sehr herzlich

Udo Foerster

Alsdorf, den 6. Juli 2008